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Farbpalette

Wird ein neues Objekt erstellt, ist dieses standardmässig leer und somit transparent. Die Farben können nachträglich hinzugefügt und später auch wieder verändert werden.

Computer und Farben
Welche Farben auf dem Monitor sichtbar sind hängt von verschiedenen Faktoren ab: je nah Montor undgewähltem Farbprofil erscheinen diese anders. Erschwerend kommt hinzu, dass der Ausdruck des Dokumentes wiederum stark von dem, was auf dem Monitor sichtbar ist abweichen kann. Und die Tatsache, dass jedes Gerät (Monitor, Scanner, Digitalkamera, Drucker) einen anderen Farbbereich reproduziert.

Diese verschiedenen Parameter abzustimmen, ist keine einfache Aufgabe. Solange man allerdings nicht für den professionellen Druck produziert, spielt dies nicht eine so grosse Rolle.

Wichtig ist in diesem Falle vor allem, dass man sich auf ein Farbsystem beschränkt, mit dem man arbeitet (siehe auch Merkblatt 05 Farben).

Sobald ein Dokument an einem Drucker ausgegeben werden soll, sind die Prozessfarben die richtige Wahl. Wichtig hier: auch die Bilder müssen in diesen Farbmodus umgerechnet werden.

Die Farbfelder
Wird InDesign zum ersten Mal gestartet, ist farbtechnisch eigentlich noch nicht viel los bei den Farbfeldern. Es befinden sich nur die Standardwerte „Keine“ (also transparent), „Papier“ (weiss), „Schwarz“ und „Passermarken“ in der Palette. Dazu noch die Prozess-Grundfarben „Cyan“, „Magenta“ und „Yellow“, sowie die RGB-Grundfarben „Rot“, Blau“ und „Grün“.

Die Farbe „Passermarken“ ist genaugenommen keine Farbe, die verwendet werden sollte. Sie wird auf allen Druckplatten gedruckt und dient dazu, dass die Druckplatten genau aufeinander  ausgerichtet werden können.

Eine neue Farbe hinzufügen
Um eine neue Farbe zu erstellen, wird zuerst eine der vorhandenen Farben angewählt. Daraufhin wird unten rechts in der Palette die Schaltfläche „Neues Farbfeld“ aktiv.

Wird dieses angeklickt, wird eine Kopie der vorher angewählten Farbe erstellt, die bearbeitet
werden kann.

Alternativ dazu kann im Optionen-Menü der Palette der Befehl „Neues Farbfeld“ aufgerufen werden. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass das Anlegen der Farbkopie übersprungen wird und direkt das Dialogfenster zur Farbbearbeitung erscheint.

Um nach dem zuerst beschriebenen Vorgehen zu dem Dialogfeld zur Farbbearbeitung zu gelangen, wird auf die Kopie der Farbe ein Doppelklick ausgeführt.

Zuoberst im Dialogfeld erscheint der Farbfeldname. Im abgebildeten Beispiel ist dieser nicht veränderbar. Das hängt mit dem darunter stehenden Feld mit Häkchen „Name mit Farbwert“. Wird
dieses ausgeschaltet, erscheint der Name überschreibbar.

Das darunter stehende Popup-Menü bestimmt die Methode, nach der die Farben gedruckt werden
sollen. Es stehen Prozess und Vollton zur Wahl. Prozess bedeutet, dass im Vierfarbendruck gearbeitet wird. Vollton hingegen, dass jede Farbe vor dem Druck gemischt wird.


Gleich darunter kann der Farbmodus festgelegt werden. Hier stehen LAB, CMYK oder RGB zur Wahl.

LAB: ist ein Messraum, in dem alle wahrnehmbaren Farben enthalten sind. Der Farbraum ist auf Grundlage der Gegenfarbentheorie konstruiert. Eine der wichtigsten Eigenschaften des L*a*b*-Farbmodells ist seine Geräteunabhängigkeit, das heißt, die Farben werden unabhängig von der Art ihrer Erzeugung und Wiedergabetechnik definiert.

CMYK: ist ein subtraktives Farbmodell, das die technische Grundlage für den Vierfarbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz als Farbtiefe).

RGB: ist das additive Farbmodell, bei dem die drei Grundfarben (Rot, Grün und Blau) zusammen weiss ergeben. Monitore und auch das Fernsehen basieren auf diesem Farbmodell.

Mithilfe der Regler kann die gewünschte Farbe nun gemischt werden.Über den Button „Hinzufügen“ wird die Farbe der Farbpalette zugefügt, ohne dass sich das Dialogfeld schliesst. So können mehrere Farben nacheinander kreiiert werden.

Quelle:

Farbpalette (PDF)

by Barbara Dubs